Forestheart

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steht für Naturverbundenheit und die Liebe zum Wald.

Der Wald ist für mich nicht nur Quelle der Inspiration, sondern auch ein Ort der Zufucht, ein treuer Freund und ein weiser Lehrer.


„Nicht dort, wo du die Bäume kennst, sondern da, wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.“

Spruch aus Sibirien


Was der Wald uns lehren kann:

Nehmen wir beispielsweise die Bäume als Vorbild:

  1. Aus evolutionärer Sicht und auch im konkreten Einzefall sind die Bäume viel älter als wir, sie sind Meister der Anpassung und Ausdruck der Kreativität unserer Erde.
  2. Bäume geben nie auf, sie machen immer das beste aus der Situation in der sie sich befinden und sind dadurch ein Zeichen von Hoffnung und Ausdauer.
  3. Im Wald ist alles in einem Zustand des harmonischen Fließens, der Wald hält an nichts fest. Alles erneuert, verändert und reinigt sich ständig. Im Wald gibt es keinen Abfall, denn das Alte wird zur Nahrung für das Neue.
  4. Die jungen Bäume konkurieren zwar um das Licht, doch sobald sie einmal eine bestimmte Größe erreicht und ihren Platz gefunden haben, fügen sie sich in ein gesundes Kräftegleichgewicht ein und spenden ihren Segen in Form von Luft, Blättern, Früchten, … für zahlreiche andere Lebewesen.Die Idee des unbegrenzten Wachstums, wie wir Menschen ins aus der Wirtschaft kennen, gibt es in der Natur nur bei Krebsgeschwüren und sie sind eindeutiges Zeichen von Krankheit.

Sind das nicht genau die Dinge, die uns Menschen abhanden gekommen und nach denen viele sich sehnen?

Zum Wald gehören nicht nur die Bäume, sondern auch Tiere, Pflanzen, Steine, das Wetter, … und all diese Naturkräfte sind mit dem Herzen ansprechbar. Dadurch können wir von ihnen lernen und eine Menge Spaß haben!


„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“

Hermann Hesse


In meinen Seminaren möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmern diese und weitere spannenden Themen rund um den Wald  erforschen. Ich lade dazu ein dem Wald mit dem Herzen zu begegnen.
Durch meine Zeichnungen und Fotos teile ich die Inspiration, die mir aus dem Herzen des Waldes zufließt.

 

Naturwesen

Wer mit dem Herzen genau hinhören kann, bemerkt dass von allem ein Lied ausgeht. Das Lied des Berges, des Flusses, der Vögel oder des Windes tragen alle ihre ganz eigene Qualität. Zusammen ergeben ihre Lieder eine Komposition, ein Orchester oder bildlich gesprochen ein Mandala des Seins.

So wie das „Lied des Herzens“ eines Menschen sich in seiner Ausstrahlung und seinem Gesicht wiederspiegelt, so lässt sich auch das Buch der Natur lesen. Unsere keltischen Vorfahren brauchten keine heilige Schrift und keinen Kalender, um sich in der Welt zu orientieren. Die Natur selbst war ihr Buch, der Rhythmus der Jahreszeiten ihr Kalender.

Die Erfahrungen mit der äußeren Natur durch unsere Sinne und mit der inneren Natur über unsere Ideen, Gefühlen, Ängsten und Visionen wurden von unseren Vorfahren in den Mythologischen Geschichten an uns überliefert. Ich sehe dieses Erbe nicht als starres Gebilde, sondern als Orientierung, Quelle der Inspiration und vor allem als Anregung, um selbst hinaus zu gehen und die Wunder des Lebens zu erfahren.

Ich lausche dem Lied des Waldes und erzähle auf dem Papier eine Geschichte.Im Kern keltischen und generell schamanischen Weltsicht steht die Erkenntnis, dass alles lebendig und alles ansprechbar ist. Diese Erkenntnis unterscheidet sich von „reinem Glauben“ dadurch, dass sie auf wiederholbaren Erfahrungswerten basiert, die universell und kulturübergreifend von allen naturverbundenen Menschen damals und heute bestätigt werden.

Neben dem ständigen Wandel der Natur erkannten unsere keltischen Vorfahren auch die Welt der Symbole. Nehmen wir beispielsweise die Zahlen, sie sind fest in der Ewigkeit verankert. Die Zahl Eins war immer Eins und wird immer Eins sein, das wofür sie steht ist ein Prinzip, dass ich auf allen Ebenen der Existenz wiederfinden lässt und weit über das konkrete hinaus reicht in abstrakte innere Welten.

Die inneren Bilder kommen zum Teil natürlich aus der eigenen schöpferische Fantasie, aber wer gelernt hat die eigenen Gedanken und Gefühle so zur Ruhe kommen zu lassen, wie einen klaren Bergsee, in dem sich die Sterne spiegeln, der vermag über die eigenen Vorstellungen hinaus zu gehen und Botschaften von Pflanzen, Tieren, Verstorbenen, … zu empfangen. Die Fähigkeit zur Stille ist eine Kernkompetenz aller yogischen und schamanischen Traditionen, in denen die „Einheit allen Lebens“ nicht nur geglaubt, sondern unmittelbar erfahren wird.

Diese Fähigkeiten und viele weitere schlummern verborgen in uns allen. Wir nutzen lediglich einen kleinen Teil unseres Gehirns. Jeder Mensch hat das Potenzial seinen eigenen Zugang zur Quelle wieder frei zu räumen. Praktische Anleitung und einen entsprechenden Rahmen dafür möchte ich in meinen Seminaren anbieten. Das Potenzial wartet nur darauf von uns entdeckt zu werden.

Durch natürliche Veranlagung und Übung habe ich heraus gefunden, dass wenn ich mich in die Natur begebe, ich über Stift und Papier den Naturwesen erlauben kann sich durch mich mitzuteilen.